Arovane kreiert ein Soundpack für Ableton

Ich entdeckte Arovane erst 2005, also bereits nach der Veröffentlichung der beiden wegweisenden Alben «Tides» (2000) und «Lilies» (2004). Seine Musik eröffnete mir eine klangliche und rhythmische Welt, voller Dichte und Klarheit. 2013 meldete er sich zurück mit dem Album «Ve Palor’» und begeisterte aufs Neue! Nicht nur als Musiker, aber auch als Sound Designer für namenhafte Firmen der Musikindustrie.

Nach dem Soundpack für Twisted Tools kreiert Arovane ein Soundpack unter dem Namen «Spectral Textures» für Ableton. Zur Hälfte Field Recording, zur Hälfte additive Synthese: Spectral Textures ist ein einzigartiges Instrument, das zwei eigenständige Klangwelten vereint, um pulsierende Atmosphären, Texturen und Verläufe zu schaffen.

Konzipiert und realisiert wurde Spectral Textures von dem Musiker und Sound Designer Uwe Zahn aka Arovane. Das Pack enthält eine Fülle perfekt auf den Einsatz in Film- und Gamemusik oder Radio-Jingles zugeschnittener Presets. Natürlich kann und soll Spectral Textures auch ein inspirierender Ausgangspunkt für Ihre eigenen Kompositionen sein.

Im Kern bestehen die Presets in Spectral Textures aus zwei Sound-Elementen – spektrale Samples aus einem digitalen additiven Synthesizer und Feldaufnahmen, die mit Effekten kombiniert wurden. Lives Ping Pong Delay und Reverb verleihen den Sounds Räumlichkeit und Weite. Lives Vocoder hingegen betont in Verbindung mit den Frequenzmodulationsmöglichkeiten von Sampler die spektralen Komponenten der Samples. Einige der Presets besitzen ein “Wavescan”-Feature, mit dem Sie sich per Modulationsrad dynamisch durch die spektralen Samples bewegen können.

Eine Zusammenstellung einzigartiger Feldaufnahmen aus einer stillgelegten Gärtnerei verleiht vielen der Instrumente in Spectral Textures lebendige Klangfarben aus der realen Welt. Verfallene Treibhäuser und etliche herumliegende Gegenstände aus Metall, Holz und Glas wurden hier zu faszinierenden Klangquellen. Um nur einige zu nennen: Verrostete Automotoren und Schrotthaufen werden zu beeindruckenden Klangskulpturen. Alte Dachziegel und Mauersteine geben tonale Sounds wieder, und ein an einer Holztür entlanggezogener Besen sorgt für dichte harmonische Strukturen. Wie so oft kann auch hier das Erforschen natürlicher Sounds ein Katalysator für eigene Kreationen sein.

Weitere Informationen zum Pack: https://www.ableton.com/de/packs/spectral-textures/
Weitere Informationen über Arovane: https://de.wikipedia.org/wiki/Arovane

Douglas Dare

Daglous Dare sah ich zum ersten Mal live im Vorprogramm von Ólafur Arnalds im Mai vergangenen Jahres. Ein junger schüchterner Mann spielte paar Songs auf dem Klavier und sah eindringlich. Paar Monate darauf veröffentlichte Erased Tapes Records seine erste Ep «Seven Hours». Ein Jahr später folgte das Album «Whelm» ebenfalls auf Erased Tapes. Heute Abend sah ich ihn im Vorprogramm von Fink und war overwhelmed.

www.douglasdare.com

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Montags im Exil: Nik Bärtsch mit Ronin

Nik Bärtsch sah und hörte ich zum ersten Mal in dem Film «Sounds and Silence». Eine aussergewöhnliche Reise durch Klangwelten, Biographien und zu wichtigen Schauplätzen mit Manfred Eicher, dem herausragenden Produzenten zeitgenössischer Musik. Danach erlebte ich Nik solo am Piano im Helmhaus, Zürich im Rahmen einer Ausstellung. Seine langen Melodiemodule versetzten mich in eine Art Trance. Wahnsinn. Kurz darauf las ich, dass er in dem Zürcher Club «Exil» immer montags Konzerte gibt. Das ist mittlerweile vier Jahre her. Doch erst jetzt gelang es mir in den Club zu gehen und ein Konzert von Ronin zu erleben. Wahnsinn. Immer wieder montags :-)

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Der Tanz der Maisstärke

Im April 2012 gab ich meine Geräte in Ehren an den deutschen Klangtüftler Stan Pete weiter.tumblr_m2ig860z791r2kr1vo1_1280
Nun schrieb er mir:

«Dein Oszilloskop hatte dieses Jahr seinen ersten Auftritt auf der Geniale in Bielefeld, wo wir junge Besucher an Circuit Bending herangeführt haben. Den Conrad Signalgenarator haben wir dieses Jahr für eine Abschlussarbeit einer Freundin benutzt. Wir haben damit Maisstärke zum tanzen gebracht :)»

Und hier ist das Video dazu:

Since more than one year I am thinking about taking a break from music, actually more from music making. I think i might have lost the pleasure of listening to music in the very simplest way without analyzing it. I wish this to stop. A few days ago I have decided to take this «break» and to focus more on my little café. So, meet me there: https://www.facebook.com/LesGourmandisesdeMiyuko

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Day four.

Mandolino. A mandolin - an instrument that consists of three families: Emiliano, Napolitano and Puglieze. Michele Bertoni plays a mandolin of the Emiliano family. The body of it is shaped as an almond (mandola). Michele received that instrument (built in 1920) as a gift of his fathers uncle (born in 1886 in Ferrara) and plays the way his father teached him to.

You can see the Emiliano next to a Napolitano family mandolin on the picture as well as the origin of the Emiliano one. I have made some sessions with Michele and his beautiful sounding mandolino. The black mask I am wearing on the last picture is a wooden Mamuthones mask from a mountain village of Mamoiada.

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Day three.

Day off. I went to the country side next to Villasimius and Costa Rei. Nice places… Back in Cagliari I supported local handicraft and music artists. What a day :-)