Fluxus Verve Live

Nicolas Streichenberg aka Yes It’s Ananias und ich haben unser gemeinsames Album «Fluxus Verve» auf einer kleinen Tour präsentieren dürfen. Spannende Begegnungen, schöne Orte, viel Schweiss. Jedes der Konzerte fand in einem besonderen Rahmen statt. Es ist mein Anliegen die Musik mit Kunst verbinden und dadurch zum Erlebnis machen zu können.

FOTOS: © DOMINIK GRENZLER

TonTon, Buffet Nord, Bern

Im Rahmen des TonTon performten wir im Januar in Bern und vertonten mit Fluxus Verve die «This sense of Wonder»-Installation der Schweizer Fotografin Brigitte Lustenberger. Brigitte thematisierte die makabre Schönheit des Todes in der Natur. Besonderer Dank geht an Matthias Hügli (Matu) und Nathalie.

This sense of wonder – Multimediale Installation

«Lustenbergers Installation This sense of wonder bewegt sich an der Schnittstelle von Fotografie, Projektion und Installation. Sowohl das Flüchtige einer Lichtzeichnung, als auch das Bewahrende einer Fotografie sind Elemente ihrer Arbeit. Durch multimediales Arbeiten, räumliches Experimentieren und ihr skulpturales Denken sprengt sie die Grenzen der Fotografie auf und überzeugte uns als Jury.» Die Arbeit wurde mit dem Merck-Preis 2018 der Darmstädter Tage der Fotografie und dem Kunst-Stipendium des Kantons Bern ausgezeichnet.

www.buffetnord.ch
www.lufo.ch

Coin Coin, Zürich

Die Plattentaufe fand anschliessend zwei Wochen später in Zürich statt, im Coin Coin, ehemals Haus der Kalistik. Wir spielten zwei Sets à 50min im alten Tresorraum, der für uns umfunktioniert worden ist. Während der kompletten Performance visualisierte Stefan aka Istepan Obsidian unseren Sound auf seinem enormen Gemälde. Verschmelzung von Pinselstrich und unser Ambient-Musik. Besonderer Dank geht an Arnaud und Stefan.

www.istepanobsidian.com

Risa Hutwerkstatt, Hägglingen

Gestern spielten wir an einem für mich sehr besonderem Ort, der Risa Hutwerkstatt. Seit 1919 als Familienbetrieb. Im Rahmen des jährlichen Fabrikverkaufs, der zwei ganze Tage anhält, performten wir während es draussen gewitterte. Inspirierendes Ambiente samt perfekter Ambience. Verschmelzung von Natur und alten Maschinen. Besonderer Dank geht an Julian Huber, den Chef. Danke für die Einladung und den Support vor Ort.

www.risa.ch

Strom am Mittag & Fri-Son

Vor Kurzem spielte ich solo zwei Konzerte an besonderen Orten. Einerseits in einer Kirche (Kulturhaus Helferei) in Zürich samt einer unglaublich tollen Akustik und in dem Kultclub namens Fri-Son in Fribourg. Dieser spezielle Ort machte mich besonders melancholisch. Die Wände des Backstage behangen mit Konzertplakaten vergangener Zeit. Ich erkannte, wie wichtig dieser Club ist und welche Grössen hier in den 90ern gespielt haben. Alles Heros!

Bevor es in wenigen Tagen mit Nicolas aka Yes, its Ananias erneut auf die Bühne geht (Beitrag folgt mit Fotos vom TonTon, CoiCoin und Risa-Gig), hier paar Impressionen dieser zweier Shows. Danke an die Veranstalter!

Fotos: © Dominik Grenzler

Strom am Mittag


Fri-Son

Free Download: Live_Cuts

Willkommen zu EndTitles.Kitchen.Lab’s «Live_Cuts» Album! 

Kitchen.Lab ist die Konzertreihe des Labels, welche im Zürcher Kleinstcafé Miyuko angefangen hat. Die Musiker und Künstler performten aus der Küche, durch einen Bartresen vom Innenraum des Cafés getrennt. Die Zuschauer|innen sassen so gesehen nur eine Handbreite von der Performance entfernt. Das war sehr intim und persönlich. Die Reihe habe ich nach einigen Jahren Pause in 2018 mit dem Label neu gestartet, als ich Joel Gilardini wiederholt im Exil live hörte. Die Konzertreihe verlegte ich anschliessend 2019 in den Kulturfolger an der Idastrasse. 2020 sind weitere Konzerte geplant. 

Zu hören sind Ausschnitte (Cuts) vierer Konzertabende, direkt aus dem Mischpult heraus ohne grosse Bearbeitung. «Live_Cuts» beginnt mit einem Ausschnitt von 2018 des japanischen Ambient-Gitarristen Chihei Hatakeyama, dessen Album nächsten Monat bei EndTitles erscheinen wird. 

Ich danke herzlich allen Gästen, Beteiligten und Musikern für die schönen Abende und wünsche viel Vergnügen beim Hören. 

Bis bald, Dominik Grenzler (An Moku)