All you need is… Sounds for your ears! – Pt. 2

Unsere Jobs fordern uns. Manche mehr, manche weniger. Ich persönlich freue mich stets auf eine kleine Auszeit im Sessel, schwer niedergelassen, auf einer Entdeckungsreise mit neuem und alten Sound. Es gibt so viel zu entdecken. Mit dieser Ausgabe lege ich den Focus auf meine Heimat, die Schweiz. Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit und entdeckt spannende, neue Künstler. Wie immer sieben an der Zahl :-)

Auf meinen Seitenhieb bezüglich YouTube in der vorigen Ausgabe bin ich tatsächlich nochmals privat angeschrieben worden. Seht, Videos zu produzieren, ist für mich super aufwändig. Ich werde sicherlich hier und da was machen, jedoch keinem roten Faden folgend.

Also genug jetzt, tauchen wir ein… und zum Schluss der heutigen Sieben wartet ein kleines Give-Away auf euch, ab jetzt mit dieser Episode folglich obligatorisch. Freut euch drauf :-)

Der Rahmen: «Sounds for your ears!» bringt vor allem kurze Empfehlungen über neue aber auch vergangene Veröffentlichungen auf Bandcamp. Die Anzahl pro Episode ist auf eine runde sieben beschränkt. Ich führe nur auf, was mir persönlich gefällt.

Sounds for your ears! – Pt. 2

Den Beginn macht mein Fav, Manon Schlittler aka Nebno aus Zürich, die ich musikalisch sehr zu schätzen gelernt habe. Sie und ihr Freund besuchen mich ab und zu im Café und erst vor kurzen haben wir uns vertieft. Neben unser gemeinsamen Passion für Island, teilen wir eine Liebe für elektronische Musik. Ich bin wirklich entzückt! Falls jemand von euch Island nich nicht bereist haben sollte, so lehne dich nun zurück und schliesse deine Augen: So könnte Island sein/klingen/aussehen. Am 22. Oktober veröffentlicht Nebno ihr zweites Studioalbum. Meine Schweizer Damen, generell bitte mehr von euch hier und jetzt mit Sound.
nebno.ch


Wenn ich an weibliche Schweizer Acts denke, kommen mir Sophie Hunger, Big Zis oder Nadja Zela in den Sinn. Aber es gibt noch drei weitere starke Frauen. Die erste davon: Mara Miccichè aka IOKOI aus Zürich. Theatralisch gross!
iokoi.net
maramicciche.net


Noémi Büchi aus Zürich kommt stark und ich freue mich auf ihre künftigen Projekte.
noemibuchi.ch


Die schweizer-kanadische Musikerin Barbara Lehnhoff aka Camilla Sparksss ist meine neuste Entdeckung. Sie ist «the new princess of the dark experimental electronic music».
camillasparksss.com


Kommen wir zu den Männern. Hier werde ich künftig mehr aufführen können. Aber fangen wir erstmal an: Silvio Brügger aka Ringhof aus Bern habe ich neulich live gesehen. Hier halte ich ein Fähnchen hoch und rufe aus: Yes!
ringhof.info


Zimoun aus Bern ist wahrscheinlich der bekannteste zeitgenössische Schweizer Künstler (aus meiner Sicht) mit weltweiten Ausstellungen. Eine äusserst spannende und vielseitige Persönlichkeit.
zimoun.net
leerraum.net


Den Schluss macht heute Ralph Steinbrüchel aka Steinbrüchel. Momentan ist es musikalisch ruhig um ihn. Seit seinem letzten Konzert im Rahmen des EndTitles.Kitchen.Lab im Kulturfolger führt Ralph gegenwärtig ein Buch-Popup in Zürich. Viel Vergnügen…
steinbruchel.bandcamp.com


Give-Away

Generell, schreibt mir bitte, wenn ihr weitere Empfehlungen habt. Vor allem, was Frauen in der Szene angeht. Ich bin immer dankbar. Nach all dem wundervollen Sound gibt es noch eine kleine Überraschung für euch: Iann Troalen aka Music Moleculaire verschenkt zehn Downloadcodes für…


https://musiquemoleculaire.bandcamp.com/yum

d9mj-vwjb
pyb8-ys8w
huhe-6pv8
jleb-ynt2
6s6l-bmuh
nh34-x6av
lexj-eyf8
q8c6-33jn
gus2-w49e
3wqw-hpgu

Greift zu und viel Spass. Danke fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal bei «Sound for your ears!» – Pt. 3

All you need is… Sounds for your ears! – Pt. 1

In der letzten Zeit haben viele, wirklich spannende Releases das Licht erblickt. Vielleicht sogar zu viele auf einmal. Zu Vieles – zu gut. Und zu viel ging möglicherweise unter. Seit 2020 erlebe ich einen regelrechten Monsun an Releases parallel mit einer Flutwelle an neuen Künstlern, die Labels bombardieren oder direkt selbst veröffentlichen. Ich persönlich habe oft Mühe bei dem Tempo Schritt zu halten. Falls Du nicht meiner Meinung bist, lies nicht weiter. Du findest nüschts Neues, Du bist up-to-date. Oder vielleicht doch nicht? Aus diesem Grunde starte ich eine kleine überschaubare Reihe.

«Sounds for your ears!» bringt vor allem Empfehlungen über neue aber auch vergangene Veröffentlichungen auf Bandcamp. Die Anzahl pro Episode ist auf eine runde sieben beschränkt. Ich führe nur auf, was mir persönlich gefällt und schreibe nicht negativ und ich verspreche keinerlei Regelmässigkeit. Als Gastronom, Musiker und private Person bleibt wenig Raum für Luftsprünge auf mehreren Hochzeiten. Doch warum Bandcamp? Bandcamp hat sich einfach bewährt und seit dem «Bandcamp Friday», meiner Meinung nach, einem der besten marketing-technischen Kunstgriffe seit Langem, ist Bandcamp zuverlässig und TOP NOTCH, gell! Und warum nicht weiter aufbauend auf Youtube werde ich gefragt? Nun, es reicht mir vollkommen mein Gesicht täglich während der Bartpflege im Spiegel zu begutachten und darüber ein schönes Seitenkompliment von meiner Frau zu bekommen und (siehe oben). Summa summarum, nehmen wir uns bitte nicht zu wichtig bei dem, was wir tun und erschaffen. Geniessen wir es einfach. Also, tauchen wir langsam ein…

Sounds for your ears! – Pt. 1

Den Beginn macht mein lieber Freund Nicolas Streichenberg aka Yes it’s Ananias aus Zürich, ein energiereicher Improvisator und Virtuose auf dem Klavier. Vor wenigen Tagen ist seine neue Single erschienen: Treizeta. Viel Spass beim Hören.
www.yesitsananias.com


Micah Frank muss ich vielen nicht mehr vorstellen. Der, in New York lebende Musiker, Sound Designer, -Artist und Labelboss von Puremagnetik ist einfach zu umtrieben, um sich Ruhe zu gönnen. Am 13. Oktober gibt er ein Onlinekonzert. Larum, sein Nebenprojekt spielt Stücke von Hildegard von Bingen. Wahnsinn! Und vor wenigen Tagen veröffentlichte er ein kleines Album bestehend aus Collagen: A Flare for the Tuning.
Tickets für den Live Stream: HIER!
www.micahfrank.com/about


Als Nächstes empfehle ich das Debüt-Release meines Labelkollegen, James Gilbert aka Petteril aus England. Cyre – eine wunderbare EP voller Optimismus und wie auf der Bandcamp-Page beschrieben: «a long breath in and a slow exhalation.»
Intergram


Wer entdecken will, der begibt sich auf eine lange Reise. Als ich diesen Sommer in Irland meine Aufnahmen für den Soundpack «Dingeklang Vol.2» machte, hörte ich zwischendurch sehr viel Stephen Reichelt. Die Empfehlung bekam ich vor Monaten von meinem lieben Freund und Kollaborateur, Stefan Schmidt. Taucht ein und vergesst alles drumherum!
Bandcamp


Über diese beiden Musiker habe ich bereits geschrieben. Jedoch will ich sie nochmals erwähnen. Beide, Darren Dyke aka Pancycle aus Belgien und Thierry Arnal aka SEPL aus Frankreich haben erstaunliche Stücke auf Basis von meinem Soundpack «Dingeklang Vol.1» kreiert. Ich kann beide Talente nicht genug empfehlen. Doch hört selbst hin:
Pancycle
SEPL
Dingeklang Vol​.​1 – Sound pack of obsolete electro acoustic devices


Kommen wir zu meiner neusten und abschliessenden Entdeckung, Iann Troalen aka Music Moleculaire aus Kanada. Iann schrieb mich an und ich entdeckte seine Musik. Er ist recht aktiv und mit mehreren Releases im Gepäck eine spannende Nummer. Ich selbst besitze noch nichts aus seinem Repertoire aber bald…
musiquemoleculaire.com

Danke für deine Zeit und Ohren und bis zur nächsten Ausgabe mit neuen Empfehlungen bei «Sounds for your ears!» – Pt. 2

Parenthèse

Der Franzose Thierry Arnal aka SEPL hat einen neuen Track veröffentlicht! Ebenso wie Darren Dyke aka Pancycle bei «56» hat auch er Samples aus meinem Sound Pack «Dingeklang Vol.1» verwendet und mir dies soeben mitgeteilt. Danke vom Herzen, ich habe eine Riesenfreude :-)))

Support his music: https://scorchedearthpolicylab.bandcamp.com/track/parenth-se

Full Sound Pack available here: https://anmoku.bandcamp.com/album/dingeklang-vol-1-sound-pack-of-obsolete-electro-acoustic-devices

MICROPOLIS a photo exhibition by CLAUDIO COLOTTI

Eine Ausstellung im Provisorium, Zürich mit Fotos des italienischen «Street Art» Fotografen Claudio Colotti. Seine Fotos konzentrieren sich auf auf einen Blickwinkel, der den Ort des ursprünglich aufgenommenen Fotos verwischt. Man meint die Aufnahme sei in NYC oder Rom oder sonst in irgendeiner anderen Grossstadt entstanden. Dabei ist es Zürich oder Civitanova Marche. «So habe ich Zürich persönlich noch nicht gesehen!», sagte ich am Samstag zu Taro, dem Aussteller. Claudios Fotos sind schwarz-weiss mit hohem Kontrast. Der Fotograf ist stets nah bei den Aufnahmeobjekten, sei es Mensch oder Gegenstand. Er fotografiert, überrascht und spricht erst dann an…
Für die musikalische Untermalung sorgen An Moku (also ich) und der italienische Jazz Musiker Federico Missio.

Die Ausstellung läuft von 17.-22. Juli.

Ort: Hosoecaffe, Provisorium, Zürich
Fotograf: Claudio Colotti
Unten findet ihr meine kurierte Spotify-Playlist zur Ausstellung.

Fragment

What is Fragment?

Fragment is a dual looper device (developed in collaboration with Puremagnetik) with pitch shifting, phrase modulation and more. It is a simple and fun dual looping device designed to generate new, modulating fragments of your input audio. It’s a quick way to sketch out some new ideas and help formulate unique sound phrases.

The plug-in comes free with An Moku’s Less – out now on Puremagnetik Tapes. Less is name-your-price on Bandcamp through April 23rd. Download instructions are included with the Bandcamp album download.


Walkthrough

This is a walkthrough on Fragment and a quick presentation on how I am using this wonderful little plug-in device. Enjoy the lo-fi 😉

Fragment was inspired by my customized looper pedal that I used throughout the production of Less. The device can record two loops, pitch shift them up and down 24 semitones, set modulating start/end times and fluctuate all of these parameters with volume. The “Fragment” parameter modulates everything randomly, yet slowly, to create swells and generative automation. Enjoy Fragment…

Get Fragment: https://anmoku.bandcamp.com/album/less-2

Synthanatomy.com

Gearnews.de

Less

Am Dienstag ist mein neues Album «Less» über Puremagnetik erschienen. Wie in meinem Blogeintrag zuvor über Hauntology beschrieben, habe ich das Album unter besonderen Voraussetzungen gemacht.

“Most of my recordings are only with the bass guitar and effects,” he points out. “I have used ​field recordings on “A better tomorrow” and “Blur” and have treated vinyl crackles a bit at the end of “Melancholia” so that they generated an electronic vibe. All in all you might be surprised how the bass guitar is able to sound and fool you being a synthesizer.” Less​ ​is a textured, sensual audio fabric of electricity, the sound of voltage flowing through equipment, pushing against impedance, expanding into a sonic architecture of places: the sound of still life, objects, haunted spaces.  

Näheres könnt ihr von meiner Bandcamp-Seite entnehmen. Bis dato viel Vergnügen beim Hören :-)

Danke!

https://neoblog.mx3.ch/index.php/2020/12/30/deutsch-dominik-grenzler-aka-an-moku-klangkuenstler-und-soundtueftler/?lang=de

Guten Morgen Zusammen, ich möchte mich bei euch für das letzte Jahr bedanken. Für euren Support, für all eure Inspiration, für die tolle Zusammenarbeit. Danke vom Herzen. Auch ein grosses Dankeschön an meinen Mentor, Uwe Zahn aka Arovane für seinen Rat.
Anbei ein Interview/Bericht. Erschienen vor zwei Tagen. Danke Gabrielle für deine unermüdliche Arbeit mit MX3 :-)

DANKE!

Safety in Solitude: Upon

«Safety in Solitude« is kind of a diary. For a few weeks I am going to post a piece of my music. Weekly. For you, my dear Backstage-Subscriber. 

The pieces of music will be calm sketches, experimental draws or misty landscapes that did not make it to appear officially yet. Maybe some of them will, some don’t. Maybe. I think they are beautiful as they are. Some of you might know that I am not interested in harmonic melodies that much. What I love are moods and repetitions with their micro alterations which you might not even notice. I am hoping to let you float and give room for own interpretation and imagination. 

For the fist «Safety in Solitude» tracks I am working with the talented photographer from Spain, Juan TRakO.
I asked him for three pictures of his choice… 

Enjoy Upon and Merry Xmas! 
(Headphones recommended) 

Head over to Bandcamp to be Backstage -> Subscribe!

«Where We Meet» Review by SoWhat

https://sowhatmusica.wordpress.com/2020/12/01/an-moku-stijn-huwels-where-we-meet/

Un lungo piano sequenza che si estende disegnando i labili contorni di un ambiente onirico placidamente avvolgente. È questo il risultato dell’incontro tra le istanze sonore di Dominik Grenzler e Stijn Hüwels, connubio virtuale che racconta della volontà di due amici/artisti di sentirsi vicini malgrado i limiti e le difficoltà dell’attuale momento storico.

Fuse in un’unica liquida corrente sonica, le peculiari visioni dei due musicisti danno forma ad una sinuosa traiettoria ipnagogica in cui caldi bordoni trasportano minute risonanze a tratti orientate alla formazione di fragili e luminosi nuclei melodici. È uno sviluppo lento eppure costante, privo di soluzione di continuità che gradualmente rapisce infondendo un quieto stato ipnotico a cui interamente abbandonarsi privi di qualsiasi riserva.

È un accurato lavoro di cesello che conduce alla costruzione di micro stille armoniche prive di consistenza materica aleggianti in uno spazio diafano,  un paesaggio silente libero dalla gravità che offre una preziosa via di fuga da un presente sempre più inquieto ed incerto.  

English:

A long sequence shot that extends to draw the faint outlines of a placidly enveloping dreamlike environment. This is the result of the meeting between the sound demands of Dominik Grenzler and Stijn Hüwels, a virtual union that tells of the desire of two friends / artists to feel close despite the limits and difficulties of the current historical moment. Merged in a single liquid sonic current, the peculiar visions of the two musicians give shape to a sinuous hypnagogic trajectory in which warm drones carry minute resonances at times oriented to the formation of fragile and luminous melodic nuclei. It is a slow yet constant development, without solution of continuity that gradually kidnaps, instilling a quiet hypnotic state to which to abandon oneself entirely without any reserve. It is an accurate chisel work that leads to the construction of harmonic micro drops without material consistency floating in a diaphanous space, a silent landscape free from gravity that offers a precious escape from an increasingly restless and uncertain present.