All you need is… Sounds for your ears! – Pt. 2

Unsere Jobs fordern uns. Manche mehr, manche weniger. Ich persönlich freue mich stets auf eine kleine Auszeit im Sessel, schwer niedergelassen, auf einer Entdeckungsreise mit neuem und alten Sound. Es gibt so viel zu entdecken. Mit dieser Ausgabe lege ich den Focus auf meine Heimat, die Schweiz. Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit und entdeckt spannende, neue Künstler. Wie immer sieben an der Zahl :-)

Auf meinen Seitenhieb bezüglich YouTube in der vorigen Ausgabe bin ich tatsächlich nochmals privat angeschrieben worden. Seht, Videos zu produzieren, ist für mich super aufwändig. Ich werde sicherlich hier und da was machen, jedoch keinem roten Faden folgend.

Also genug jetzt, tauchen wir ein… und zum Schluss der heutigen Sieben wartet ein kleines Give-Away auf euch, ab jetzt mit dieser Episode folglich obligatorisch. Freut euch drauf :-)

Der Rahmen: «Sounds for your ears!» bringt vor allem kurze Empfehlungen über neue aber auch vergangene Veröffentlichungen auf Bandcamp. Die Anzahl pro Episode ist auf eine runde sieben beschränkt. Ich führe nur auf, was mir persönlich gefällt.

Sounds for your ears! – Pt. 2

Den Beginn macht mein Fav, Manon Schlittler aka Nebno aus Zürich, die ich musikalisch sehr zu schätzen gelernt habe. Sie und ihr Freund besuchen mich ab und zu im Café und erst vor kurzen haben wir uns vertieft. Neben unser gemeinsamen Passion für Island, teilen wir eine Liebe für elektronische Musik. Ich bin wirklich entzückt! Falls jemand von euch Island nich nicht bereist haben sollte, so lehne dich nun zurück und schliesse deine Augen: So könnte Island sein/klingen/aussehen. Am 22. Oktober veröffentlicht Nebno ihr zweites Studioalbum. Meine Schweizer Damen, generell bitte mehr von euch hier und jetzt mit Sound.
nebno.ch


Wenn ich an weibliche Schweizer Acts denke, kommen mir Sophie Hunger, Big Zis oder Nadja Zela in den Sinn. Aber es gibt noch drei weitere starke Frauen. Die erste davon: Mara Miccichè aka IOKOI aus Zürich. Theatralisch gross!
iokoi.net
maramicciche.net


Noémi Büchi aus Zürich kommt stark und ich freue mich auf ihre künftigen Projekte.
noemibuchi.ch


Die schweizer-kanadische Musikerin Barbara Lehnhoff aka Camilla Sparksss ist meine neuste Entdeckung. Sie ist «the new princess of the dark experimental electronic music».
camillasparksss.com


Kommen wir zu den Männern. Hier werde ich künftig mehr aufführen können. Aber fangen wir erstmal an: Silvio Brügger aka Ringhof aus Bern habe ich neulich live gesehen. Hier halte ich ein Fähnchen hoch und rufe aus: Yes!
ringhof.info


Zimoun aus Bern ist wahrscheinlich der bekannteste zeitgenössische Schweizer Künstler (aus meiner Sicht) mit weltweiten Ausstellungen. Eine äusserst spannende und vielseitige Persönlichkeit.
zimoun.net
leerraum.net


Den Schluss macht heute Ralph Steinbrüchel aka Steinbrüchel. Momentan ist es musikalisch ruhig um ihn. Seit seinem letzten Konzert im Rahmen des EndTitles.Kitchen.Lab im Kulturfolger führt Ralph gegenwärtig ein Buch-Popup in Zürich. Viel Vergnügen…
steinbruchel.bandcamp.com


Give-Away

Generell, schreibt mir bitte, wenn ihr weitere Empfehlungen habt. Vor allem, was Frauen in der Szene angeht. Ich bin immer dankbar. Nach all dem wundervollen Sound gibt es noch eine kleine Überraschung für euch: Iann Troalen aka Music Moleculaire verschenkt zehn Downloadcodes für…


https://musiquemoleculaire.bandcamp.com/yum

d9mj-vwjb
pyb8-ys8w
huhe-6pv8
jleb-ynt2
6s6l-bmuh
nh34-x6av
lexj-eyf8
q8c6-33jn
gus2-w49e
3wqw-hpgu

Greift zu und viel Spass. Danke fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal bei «Sound for your ears!» – Pt. 3

All you need is… Sounds for your ears! – Pt. 1

In der letzten Zeit haben viele, wirklich spannende Releases das Licht erblickt. Vielleicht sogar zu viele auf einmal. Zu Vieles – zu gut. Und zu viel ging möglicherweise unter. Seit 2020 erlebe ich einen regelrechten Monsun an Releases parallel mit einer Flutwelle an neuen Künstlern, die Labels bombardieren oder direkt selbst veröffentlichen. Ich persönlich habe oft Mühe bei dem Tempo Schritt zu halten. Falls Du nicht meiner Meinung bist, lies nicht weiter. Du findest nüschts Neues, Du bist up-to-date. Oder vielleicht doch nicht? Aus diesem Grunde starte ich eine kleine überschaubare Reihe.

«Sounds for your ears!» bringt vor allem Empfehlungen über neue aber auch vergangene Veröffentlichungen auf Bandcamp. Die Anzahl pro Episode ist auf eine runde sieben beschränkt. Ich führe nur auf, was mir persönlich gefällt und schreibe nicht negativ und ich verspreche keinerlei Regelmässigkeit. Als Gastronom, Musiker und private Person bleibt wenig Raum für Luftsprünge auf mehreren Hochzeiten. Doch warum Bandcamp? Bandcamp hat sich einfach bewährt und seit dem «Bandcamp Friday», meiner Meinung nach, einem der besten marketing-technischen Kunstgriffe seit Langem, ist Bandcamp zuverlässig und TOP NOTCH, gell! Und warum nicht weiter aufbauend auf Youtube werde ich gefragt? Nun, es reicht mir vollkommen mein Gesicht täglich während der Bartpflege im Spiegel zu begutachten und darüber ein schönes Seitenkompliment von meiner Frau zu bekommen und (siehe oben). Summa summarum, nehmen wir uns bitte nicht zu wichtig bei dem, was wir tun und erschaffen. Geniessen wir es einfach. Also, tauchen wir langsam ein…

Sounds for your ears! – Pt. 1

Den Beginn macht mein lieber Freund Nicolas Streichenberg aka Yes it’s Ananias aus Zürich, ein energiereicher Improvisator und Virtuose auf dem Klavier. Vor wenigen Tagen ist seine neue Single erschienen: Treizeta. Viel Spass beim Hören.
www.yesitsananias.com


Micah Frank muss ich vielen nicht mehr vorstellen. Der, in New York lebende Musiker, Sound Designer, -Artist und Labelboss von Puremagnetik ist einfach zu umtrieben, um sich Ruhe zu gönnen. Am 13. Oktober gibt er ein Onlinekonzert. Larum, sein Nebenprojekt spielt Stücke von Hildegard von Bingen. Wahnsinn! Und vor wenigen Tagen veröffentlichte er ein kleines Album bestehend aus Collagen: A Flare for the Tuning.
Tickets für den Live Stream: HIER!
www.micahfrank.com/about


Als Nächstes empfehle ich das Debüt-Release meines Labelkollegen, James Gilbert aka Petteril aus England. Cyre – eine wunderbare EP voller Optimismus und wie auf der Bandcamp-Page beschrieben: «a long breath in and a slow exhalation.»
Intergram


Wer entdecken will, der begibt sich auf eine lange Reise. Als ich diesen Sommer in Irland meine Aufnahmen für den Soundpack «Dingeklang Vol.2» machte, hörte ich zwischendurch sehr viel Stephen Reichelt. Die Empfehlung bekam ich vor Monaten von meinem lieben Freund und Kollaborateur, Stefan Schmidt. Taucht ein und vergesst alles drumherum!
Bandcamp


Über diese beiden Musiker habe ich bereits geschrieben. Jedoch will ich sie nochmals erwähnen. Beide, Darren Dyke aka Pancycle aus Belgien und Thierry Arnal aka SEPL aus Frankreich haben erstaunliche Stücke auf Basis von meinem Soundpack «Dingeklang Vol.1» kreiert. Ich kann beide Talente nicht genug empfehlen. Doch hört selbst hin:
Pancycle
SEPL
Dingeklang Vol​.​1 – Sound pack of obsolete electro acoustic devices


Kommen wir zu meiner neusten und abschliessenden Entdeckung, Iann Troalen aka Music Moleculaire aus Kanada. Iann schrieb mich an und ich entdeckte seine Musik. Er ist recht aktiv und mit mehreren Releases im Gepäck eine spannende Nummer. Ich selbst besitze noch nichts aus seinem Repertoire aber bald…
musiquemoleculaire.com

Danke für deine Zeit und Ohren und bis zur nächsten Ausgabe mit neuen Empfehlungen bei «Sounds for your ears!» – Pt. 2

My Favorite Things #2: Reverbs (Mac OS)

Gleich nach den Delays kommen für mich die Reverbs. Hier war es allerdings erheblich schwieriger zu entscheiden, welche Handvoll ich auf meine einsame Produktionsinsel mitnehme. Reverbs sind wahrscheinlich noch mehr mit einem Samthandschuh anzufassen als andere Effekte. Vielleicht gleichzustellen mit dem Fuzz in der Stompbox-Welt (was ich da schon alles an Meinungen und Behauptungen hören durfte). Nun, Reverb oder zu deutsch der Hall kann den Sound beleben, negativ durchnässen und/oder zusammenleimen. Je nach Einsatzgebiet sind die Möglichkeiten vielfältig und das Angebot ebenso. In 2020 gibst Du ins Suchfeld Reverb-Plugin ein und es folgen dutzende Anbieter. Das macht Spass und für jeden ist etwas dabei.

SIR3

Ich selbst experimentiere sehr viel mit der 100%-Wet-Einstellung, die Spass machen kann, doch wenn es um schöne Räume geht, gibt es für mich neben dem Valhalla Vintage Verb (ist bereits mehrmals von mir gefeaturet worden), dem Neunaber Wet (es folgt demnächst ein Beitrag) und dem Blackhole von Eventide (ich besitze das Reverb als Hardware und als iOS App auf dem iPad) vor allem das SIR3 von SIR Audio Tools, ehemals Knufinke. Mit SIR3 geht das High Dynamic Range IR Plug-in des Herstellers SIR Audio Tools (Christian Knufinke) in die dritte Runde. Jedes noch so kleine Detail, ob auf der Bedienoberfläche oder unter der Haube, wurde von den Entwicklern unter die Lupe genommen und erneuert oder feinjustiert. Das Plug-in kann die importierte IR-Datei nochmals komplett durch den Fleischwolf drehen. Etliche Parameter wie Gating, Ducking, Hüllkurven, Equalizer, einfache Reverb-Funktionen, Modulationen, Damping und Dynamik lassen sich einfach über die Regler einstellen. Dazu ist die Oberfläche sehr übersichtlich in Sektionen eingeteilt und trotz der vielen Parameter recht einfach zu verstehen. Aber es kommt am Ende eben auf den Sound an. Und der ist hochwertig. Artefakt ist hier ein Fremdwort – es sei denn, ihr wollt es so! Ich bin durch eine Empfehlung aus Hamburg auf die Schmiede gekommen und habe mich mit SIR2 doch nicht recht anfreunden können, bis die dritte Version kam. Aus meiner Sicht völlig unterbewertet. Ganz grosses Kino! Leider gibt es nicht sehr viel Material auf Youtube, daher folgen zwei Videos:


Little Plate

Little Plate von Soundtoys ist für mich zu einem wichtigen Produktionswerkzeug im Bereich Ambient geworden. Das Hall Plug-in simuliert den Effekt der monumentalen Hallplatte EMT 140 aus dem Jahr 1957. Die EMT 140 verwendet einen Magnetwandler, um eine massive Metallplatte in Schwingungen zu versetzen, und sendet das Ergebnis über einen Tonabnehmer, der den resultierenden Nachhall erfasst, an den Toningenieur zurück. Die EMT 140 wurde 1957 eingeführt und war in der Lage, einen dichten und sanften Nachhall zu liefern, wie er vorher nicht möglich war. Sie klingt zwar nicht wie ein echter Raum, hat aber eine eigenständige Schönheit, weshalb Plate Reverb auch viele Jahrzehnte danach noch ein begehrter Effekt ist. Die 140er sind jedoch schwer zu finden und bei den Ersatzteilen wird es noch schwieriger. Nicht zu vergessen, ihre schiere Größe und das Gewicht, halten sie außerhalb der Reichweite des durchschnittlichen Studios.
Ok, so weit so gut, doch zurück zum Ambient. Ich experimentierte mit diesem Plugin für eine Zeit und entdeckte, dass die langen Halleinstellungen massiv schön klingen (Outer Space). Zum Einsatz kam das Plugin auf dem Stummfilm-Festival in Zürich während der Live-Vertonung dreier Maya Deren Filme.


Raum

Welches dritte Plugin nehme ich mit? Nun, ich denke die Wahl fällt auf das Hall-Plugin Raum von Native Instruments. Hier überlasse ich die experimentierfreudige Laune allen, die offen für Neues sind. Ein sehr schönes Plugin.


Fazit: Doch seinen wir wieder mal ehrlich: Wie bei den Delays bereits, geht es auch ohne diese Reverbs. Jede gegenwärtige DAW kommt mit einem fein ausgestatteten Fuhrpark an Plugins, die nie besser waren als jetzt und man kann mit ihnen so ziemlich sehr sehr viel machen, wenn auch nicht so ziemlich alles. Also, warum ausgerechnet diese Drei und warum extern kaufen? Nun, ich behaupte mal, WIR gern upgraden, auffrischen und neue, alternative Herangehensweisen erforschen. Und weil wir es einfach und schnell haben möchten. Oder? Ein Hoch auf die Technik.

Alle Empfehlungen sind frei. Ich kaufe alles selbst und werde nicht bezahlt. Ich empfehle ebenfalls die Software nicht illegal herunter zu laden. Was ich mir selbst nicht leisten kann, kaufe ich nicht und verzichte. Es geht auch ohne, gell!

Quellen: Valhalla, Neunaber, SIR Audio Tools, Soundtoys, Native Instruments

Elevator Session mit Joel Gilardini

Oder besser gesagt, wie produziere ich ein Lo-Fi-Video? Nun, man nehme eine Location, alten Beamer, Open Source Visuals, ein altes iPhone zum Filmen und jede Menge Inspiration. Ich wählte den 90er Jahre MTV/VIVA-Look (Bild in Bild-Aufnahmen, Look, wackelige Führung etc.) inspiriert durch meine Video-Kassetten-Sammlung, die in meinem Studio gleich neben dem Pult auf dem VHS-Rekorder rauf- und runterläuft. Die Locationsuche war eigentlich recht einfach: Der Drehort ist der Fahrstuhl im Produktionsgebäude für mein Kleinstcafé Miyuko. Ursprünglich sollte der Beton-Flur dafür herhalten, aber nachdem ich unsere Produktionsumgebung genauer ansah, entschied ich mich für den Fahrstuhl. Im Grossen und Ganzen dauerte die Bearbeitung ca. 10h exklusive der Renderingzeit. Die Aufnahmen erfolgten zwar in HD, mussten jedoch komprimiert und reduziert worden. Man glaubt das gar nicht, wenn man das Video sieht, wieviel Arbeit dahintersteckt!

Und so entstand die erste Elevator Session mit Joel Gilardini. Falls ich nicht zu faul sein sollte, folgen weitere mit spannenden Künstlern, gell!
So, aber jetzt viel Vergnügen mit Joel Gilardini ~ Parched Harbours (Official Music Video)

http://www.endtitles.ch/
https://shopendtitles.bandcamp.com

https://joelgilardini.wordpress.com/

Backstage with ME!

Instantly get everything I make, and then some...

Hej! I am excited to offer the opportunity for you to become a patron of An Moku by subscribing here on BandCamp. It is an awesome way to support the music and what I do as Musician, and there are many exclusive rewards for you.

As a subscriber, you’ll receive access to everything I do, I’ve done and will do. All my back-catalog, secret pre-views, all my future releases. Everything! In addition, I’ll be releasing exclusive subscriber-only songs, fully mixed and mastered, released nowhere else. As each new subscriber-only piece is uploaded you’ll have instant access. 

Thanks so much for joining in this amazing and sustainable way to support what I do! More Informations here:

https://anmoku.bandcamp.com

Artist Support!

Wie ihr wisst, können/dürfen viele Musiker aufgrund der gegenwärtigen Lage nicht mehr touren und mit euch, bei euch sein. Hier in Zürich nehmen manche die Lage sehr erst, manche, wie ich sehe, extrem lax. Doch genauso wie viele andere Menschen in Europa fällt ihnen definitiv ein Teil ihres Einkommens aus. Mit eurem kleinen Support (gar einer Tasse Espresso als Unkosten oder einem symbolischen €, CHF, ±“#Ç[]|{}≠) könnt ihr sie unterstützen. Wir, im Namen ALLER, arbeiten hard an unserer Musik und ja, alles ist eine Frage des Geschmacks und der Sichtweise. Trotzallem, ihr könnt heutzutage unsere Musik so einfach wie noch nie fördern! Begebt euch auf eine Entdeckungsreise. Nehmt euch die paar Minuten. Ich führe unten eine nicht chronologische Auflistung der Künstler auf, mit denen ich die Ehre habe/hatte zusammen zu arbeiten; kleine Künstler, die ich dufte finde; Künstler, die in meinen Augen etwas für die Sparten-, Szenenförderung leisten! Ich selbst habe gestern Abend 15 Alben auf Bandcamp gekauft. Danke euch. Auf geht es:


Weldroid: Webpage
Album: Regenerative, Camatosed Disruption, Cure Light Wounds

Joel Gilardini: Webpage
Album: Against Heatwaves, For a Void Room, Endurance

Virlyn: Webpage
Album: Of Mirrors, Live in Zurich, Man Asleep

Stijn Hüwels: Webpage
Album: Tomodachi, Fiedler, No Voices

Arovane: Webpage
Album: Lilies, Salomé, Kaziwa, Modul 2

Meanwhile in Texas: Webpage
Album: Endurance, Technicolor Dreams, Golden Ruins

Adriano Orrù: Webpage
Album: Hèsperos, Stanze, The Breath, Live at MIA 2015

Biggles: Webpage
Album: Wondertaker, Mysterious Island

Feyz: Webpage
Album: Borderline, Live_Cuts, Fenalk

Oblique Noir: Webpage
Album: Slices – 1st Cut, 2nd Cut, 3rd Cut

Silvia Corda: Webpage
Album: Clairvoyance, Palimpsest, Unknown Shores

Wilhelm Matthies: Webpage
Album: Between You and We, Passage, Original Instrument Concert

Arbee: Webpage
Album: Variations Verdatres, Arborescence, Un Certaine Assurance

Tim & Puma Mimi: Webpage
Album: Don’t Mess Around With, The Adventures of Tim & Puma Mimi, Mysterious Island

Colin Muir Dorwart: Webpage
Album: Pheves

Stan Pete: Webpage
Album: unendliche Live-Performances

Snoopy Over The Hills: Webpage
Album: Birds, Live_Cuts

Marcus Beuter: Webpage
Album: unendliche Live-Performances

Stefan Schmidt: Webpage
Album: Pestilentia Magna, Live at Palazzo Viceregio, arc/hive a [piano]

Longmo: Webpage
Album: Sanban, Ankoku Dub, Yugen

Grzegorz Bojanek: Webpage
Album: Constraints, Remaining Sounds, Warm Winter Music

Steinbrüchel: Webpage
Album: Schleifen, Parallel Landscapes

Kid Schurke: Webpage
Album: Mysterious Island, unendliche Remixes

Bitte um Nachsicht, falls ich Jemanden vergessen haben sollte.


Wir danken für eure Unterstützung!

Quelle: endtitles.ch, Bandcamp

Die Leichtigkeit des Seins.

Minimalismus im Studio? Mein persönlicher Ansatz – Teil Zwei: That’s in my bag…

Wir gehen auf Reisen, wir gehen ins Studio, wir sind mobil. Doch je älter wir werden, desto weniger möchten wir «schleppen». Mir geht es jedenfalls so und ich fluche über jedes Kilo zu viel! Unser Komfort liegt eindeutig in der Leichtigkeit des Seins. Ich versuche diese für mich zu definieren… Viel Spass beim Lesen.

«That’s in my bag» beginnt eigentlich bei der Taschen-, Kofferauswahl. Schwamm drüber. Ich nehme was passt und nicht zu schwer ist. Das ist keine Schwarze Magie. Ich preise hier keine Produkte dieser Rubrik an und distanziere mich von jeglichen Amazon-Monetisierungsangeboten. Wenn ihr einen guten Reisebegleiter habt, der das teure Hab und Gut sicher von A nach B bringt – go for it. Do not buy a new one!

Es gibt sehr viele Videos im Netz über reduzierte Setups. Cockoo hat mal ein über einstündiges Video auf YouTube gepostet, in dem er sein Live-Setup präsentierte und ausführlich begründete. Ich finde, das ist eine tolle Sache, denn wir brauchen auch nicht super viel. Wir meinen es nur ;-)

Aus meiner Sicht ist es wichtig, stets fokussiert zu bleiben und folgende Fragen an sich selbst vorab zu stellen: Was ist die musikalische Idee? Wie komme ich dahin? Was brauche ich dazu? Auf das «Was brauche ich dazu?» möchte ich heute eingehen. Hier drei kurze und schnelle Beispiele aus meinem gegenwärtigen Setup. Grob als Anregung vorgeführt.

Minimal

Hier ist die Idee, so wenig wie möglich mitzunehmen. Was nicht mit ist, wird nicht ersetzt. Es gibt keine grossen Spielräume. Man hat, was man hat und performt damit. Die musikalische Idee wird auf diese Art und Weise von Anfang an geformt oder wiedergegeben. Es gibt Aufnahmegeräte, wie das Zoom H4n, die auch als Interface eingesetzt werden können. Solch eines kommt mit. Immer! Ein kleiner Standalone-Sampler oder Synth, Kopfhörer samt Kabeln. Oder ganz einfach dein Computer. That’s it!

Klein, leicht – Das reicht.

Kleine Performances und Sessions sind einfach vorauszuplanen. Im Prinzip braucht es nicht viel. Vorausgesetzt man hat sich darüber Gedanken gemacht, denn das ist der erste Schritt. Wem es nicht liegt voraus zu planen, der entscheide weise spontan. Hat man mehrere Hardware-Controller entscheidet man sich für ein Kompromiss aus Funktionalität und Grösse und Gewicht. Auf dem unteren Foto habe ich alle meine gegenwärtigen Controller (abgesehen vom UF 5 Oktaven Keyboard) abgelichtet. Spontan entscheide ich mich für das Launchpad Pro von Novation. Als mobile Soundkarte nehme ich das Apogee One. Die kleine Zoom nutze ich normalerweise fürs iPad und das Zoom H4n samt Tripod für Aussen- oder spontane Aufnahmen ohne Computer. Die grosse Akai EIE Pro (nicht auf dem Bild) lasse ich zu Hause. Kabel und Stromadapter sind nicht mit eingezählt. Dieses Setup braucht eigentlich nur zwei USB-Kabel, vielleicht vier bis sechs gute Audiokabel und eine gute Stromsteckerleiste. Das ist eigentlich alles. Bei Kopfhörern entscheide ich mich meistens für die Grossen. Irgendwie mag ich das besser so ;-) Mixer und Speaker sind natürlich noch eine andere Sache. Ich versuche die Mitnahme möglichst zu vermeiden. Mein Rücken dankt und die Clubs und Musikerfreude sind meistens gut ausgestattet. Will man seine Pedale als Hardware mit einsetzten, kommt eine weitere Tasche dazu. Cool ist ein Delay und Reverb im Send/Return-Kanal. Oder ausgefallene Granulareffekte in Kombination mit Delay und/oder Reverb. Wer es mag, nimmt vielleicht noch einen Kassetten- oder MiniDisc-Recorder mit oder ein externes Instrument. Aber dann sollte es auch schon wirklich reichen. Mein Punkt ist: Was auch immer verwendet wird, ob Modular, Drum-Machines, Gitarre ect. weniger ist mehr und wahrhaftig – auf der Bühne oder bei einer gemeinsamen Session – man hat schon genug zu tun mit dem, was man hat! Wichtig ist noch, dass das Setup vor allem, für eventuelle Improvisationen, flexibel genug ist. Im Studio darf diese Denkweise genauso gelten. Ich denke einfach, es muss nicht ausarten.

Maximal – Dein Rücken dankt dir später!

Eines meiner kommenden Projekte findet in Winterthur statt. Ich treffe einen Klavierspieler, den ich aufnehmen werde. Seine Räumlichkeiten sind akustisch schön, ganz zu schwiegen von der inspirierenden Optik. Unser gemeinsames Projekt sieht vor, das Klavier aufzunehmen und es akustisch zu «verfremden». Live oder post. Ich habe vorab geklärt, welches Aufnahmeequipment wir benutzen werden. Was möglich ist und wieviel es brauchen wird. Das «wieviel es brauchen wird», ist immer eine Daumenansage, aber hier liegt man oftmals erfahrungstechnisch richtig. Weniger ist mehr, mit einem As im Ärmel! So, die Mikrophone fürs Klavier sind in Winterthur, Kabel und Mischpult ebenfalls. Da ich sowohl mit dem Computer als auch mit meinen Pedalen arbeiten möchte, habe ich für mich direkt eine Vorab-Auswahl getroffen und in Erfahrung gebracht, was es sonst noch an interessanten Hardware-Geräten vor Ort gibt. Aha, ein Lexicon-Reverb. Das könnte ich eventuell benützen. Top, somit kommt mein Mac samt kompletter interner Peripherie mit. Wahrscheinlich werde ich keinen Midi-Controller mitnehmen, denn die Aufnahmen kann ich mit der Maus oder dem Pad steuern. Im Falle einer «Live-Verfremdung», damit sind generell Dornes und andere elektronische Spielereien gemeint, käme eventuell für die Steuerung mein Ableton Push mit. Für die Audioaufnahmen kommt meine EIE Pro Soundkarte samt den Beyerdynamic DT 990 Pro Kopfhörern mit. Mein Padelboard bestücke ich mit dem Strymon Zuma für die Stromversorgung der Pedale, Deco, El Capistan, Memory Man Deluxe ’90er Version, Zoom MS-70, Neunaber Reverberator, Superego Plus, einem BitCrusher und Alesis AirFX mit dem Kaoss Pad 3. Die Reihenfolge steht noch nicht fest. Entweder in Serie oder parallel. Das wird reichen. Vielleicht sind es sogar zu viele Pedale, aber das eine oder andere könnte das besagte As im Ärmel sein (MS-70). Falls nicht, ich habe ja noch meinen Computer dabei… Und nun ja – Alles andere ergibt sich… Das Gewicht ist hier enorm höher und man hat viel mehr zu tragen. Ich habe das kurz vorhin zusammengestellt und bin auf easy mehrere schwere Kilo zusammengekommen. Vor allem mit dem Pedalboard. Vielleicht überdenke ich das Ganze nochmals. Ich habe ja noch etwas Zeit…!


Fazit:

Kurzum, wieviel brachen wir, um akzeptabel performen zu können? Wieviel brauchen, um im eigenen Studio gute Arbeit zu verrichten? Ich denke im Grossen und Ganzen braucht es wirklich nicht viel. Was wir aber brauchen, ist die Erkenntnis, was und wieviel wir wirklich brauchen. Und diese kommt mit der Erfahrung. Und die Erfahrung kommt mit der Zeit. Jeder wird zum «Meister» mit der Zeit und findet für sich heraus, was er nötig hat und wieviel. Noch besser gesagt, man wird zum «Meister der Kompromisse». Und das ist für mich hier die Essenz. Was und wie viel man sich an Equipment leistet oder leisten kann, ist nicht das Thema. Wenn die musikalische Idee mit einem Gerät/Plug-in umgesetzt werden kann. Soll es so sein. Also, Gedankenstützen sind gut, tausende von Videos sind gut, Empfehlungen sind gut – Selbst herausfinden ist der einzige und richtige Weg!

Nächste Woche geht es weiter mit: I failed!

Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Minimalismus im Studio? Mein persönlicher Ansatz – Teil Eins.

Seit längerer Zeit befasse ich mich mit dem Minimalismus. Der Begriff ist im Alltagsleben omnipräsent. Beruflich, privat, Hobby-bezogen. Doch ist dieser Ansatz der Richtige für einen? Ich versuche es für mich herauszufinden… Viel Spass beim Lesen.

Ich habe mein Home Studio umgebaut. Ich veränderte es bereits zum vierten Mal innerhalb von neun Monaten. Dieses Mal jedoch handelt es sich um eine längerfristige Lösung, die bis Mitte 2020 anhalten darf: Anpassungen an der Ergonomie, Aussortierung des Equipments samt allgemeiner Verkabelung und Entrümpelung der Arbeitsfläche. Mein Plan sieht vor, das Home Studio so gut auf die kommenden Projekte vorzubereiten, dass ich ohne grössere Veränderungen und Anschaffungen auskomme. Also bis Mitte 2020. So der Plan.

Diesen Antrieb gab mir letztendlich BoBeats mit seinem 5–Tipps–Video zum Thema. Als ich es vor wenigen Tagen gesehen habe, stellte ich fest, es wird Zeit. Ich muss etwas unternehmen. Wieder eine Ecke nur für mich! Nachdem ich mein eigentliches Studio Ende 2013 aufgab und das Schlafzimmer einzog, genoss ich das minimalistische Setup: Mac, Akai MPK Mini und meine Kopfhörer. Für Aussenaufnahmen benutzte ich nach wie vor den Zoom H4n. That‘s it. Mehr brauchte ich nicht ausser einen Sessel und Kaffee. Doch seit letztem Jahr begann ich wieder intensiver Musik zu machen, die Labelarbeit für EndTitles stieg an und ich brauchte wieder etwas mehr Platz. Zudem kam ich meiner Freundin dauernd in die Quere. Ich wechselte mehrmals die Schreibtische in der Wohnung und suchte nach „meinem“ Platz. Als Kaffee trinkender Sessel-Musik-Nomade sah ich vor zum festen Platz zurück zu kehren. Und ich fand meinen Platz. Ich richtete mir alles so ein, wie es für meine Arbeitsweise am bequemsten war und installierte Licht. Seit mehreren Tagen arbeite ich nun an diesem besagten neuen Platz und bin super happy damit. Ein Foto folgt bald.

Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Ich denke, dass jeder Musiker, auf die eine oder andere Art und Weise, solch einen Wandel für sich selbst macht. Im Songwriting, in der generellen Organisation. Berufsbezogen oder privat. Vielleicht ist die Dynamik im Wechsel der Schlüssel? Von viel zu wenig und wieder zurück. Ich habe minimiert. Dieser Zustand machte mich für eine bestimmte Zeit sehr glücklich. Schnell zur Sache kommen ohne viel Ablenkung und Umweg. Jetzt bin ich wieder da angekommen, wo ich 2013 gewesen bin, als alles zu viel war. Halt nur mit neuen Ansätzen und Erkenntnissen, die es mir trotzdem ermöglichen die persönliche Organisation minimalistisch zu halten. Eigentlich ein völlig neuer Weg für mich. Eine neue Erkenntnis. Neuer Ansatz. Ich bin gespannt…

Nächste Woche geht es weiter mit: That‘s in my bag?

Meeting the artist. An Interview.

A quick chat with Mathieu Lamontagne aka Arbee.

ET: What is your new album «Arborescence» about? What was your instrumental approach for the album?

A: «Arborescence» is about ideas leading to the next ones. At some point, the decisions you take regarding a certain sound, will impact the way the track progresses. So many crossroads. Some ideas and sketches for this album came a few years back, I went and recreate them.

ET: Tell us more about your work with Modular?

A: My eurorack modular journey started a few years ago. I started slowly, learning my first few modules. Then, moving forward as my interest progressed. I really like the way you can me things happen on different levels. There are always new things, new ideas to try. Even though, it is quite fun to work with no screen and make a really good patch, I’m also trying to blend it with my DAW productions. It is just so damn fun to mess with.

ET: What are your main music related influences? What makes Ambient music so interesting?

A: In my teenager years, I was really into rap, still am. Also went really deep into those Warp Records early classics (Aphex, Autechre, Boards of Canada). I guess all of those things influenced me. Always going back to some jazz classics, as well, Miles, Thelonius, Coltrane, Mingus, etc. Also listened to a lot of those ‘70s German Krautrock band, I will never get bored of those Can records.

ET: Best loved hardware vs. Best loved software? 

A: My most loved hardware was for a long time my Moog Slim Phatty. Since having a more «complete» eurorack modular synthesizer, I cannot lie, this is totally my new favorite thing to work it. It is so flexible and inspiring, always something new to dig, to try. When it comes to software, my favorites are from Madrona Labs, U-he and Sinevibes. I think I have all the products of those 3 companies. If I had to choose only one, it would be u-he zebra2. This is the synth I’ve used the most in all of those years I’ve been making music. It’s a semi-modular softsynth. It is really nice at doing all sorts of things. I know it so well so it is a nice tool for me. The Zebrify effect unit coming with it is really usefull, too.

ET: Thank you, Arbee. Cheers.

Listen to «Arborescence» on Bandcamp and Spotify.

All you need is… well, don’t make these mistakes

Neulich habe ich einen YouTube-Beitrag zum Thema Gear-Demos gesehen und es hat förmlich aus mir heraus geschrieen: «Ja, Herr Wampler. Absolut!» Habt ihr es auch, dass ihr euch ein Demo anschaut und eigentlich klinget irgendwie so ziemlich alles gleich?! Mir geht es so.

Ich nehme dann mal diese Kopfhörer, dann wieder andere und alles nur um den Unterschied zu hören. Aber oftmals klingen die präsentierten Geräteeinstellungen (vor allem bei Pedalen, denn dafür interessiere ich mich bei den Demos am meisten) fast identisch. Die Nuancen gehen vollkommen unter. Ein Reverb anhand von einem Demo-Video als gut oder schlecht zu befinden, finde ich als nicht richtig. Das Urteil kann nur gefällt werden, wenn man das Gerät selbst angetastet hat. Das ist der einzige Weg.

Ein anderer Weg ist jedoch die Intuition. Mit der Zeit entwickelt man ein sogenanntes Händchen und kann aus Erfahrung, selbst bei mässigen Produktevideos erahnen, worum es sich da handelt (Oder man bringt ein enormes Vertrauen dem Hersteller gegenüber und kauft alles, weil alles super ist und spart sich das Lesen des weiteres Textes hier!). Dann sucht man im Netz nach Informationen wie Manuals und weiteren Videos oder Audioaufnahmen. Die Intuition hilft vor allem auch, wenn unglaubliche Neuheiten aus den Staaten vorgestellt werden. Zum Beispiel, manche Pedale aus den kleinen Boutiquen der USA bekommt man in Europa nichts leicht oder gar nicht. Das muss man sich mit den YouTube-Videos begnügen. Und das machen wir ja auch!

Wamplers Beitrag: «Don’t make these mistakes», den ihr unten in voller Länge anschauen könnt, ist ein Beweis für die Objektivität, mit der wir an die Demos herangehen müssen. Allerdings stimme ich der Aussage: «…Gerät kaufen, ausprobieren und wenn es nicht gefällt wieder zurückbringen…» nicht zu! Selbst bei einer Vereinbarung mit dem Händler ist es für den Händler allgemein eine Arschkarte das Gerät wieder zurück zu nehmen. Ich weiss wovon ich spreche! Ja, zu Hause in der vertrauten Umgebung mit eigenen Geräten klingts letztendlich so, wie es sein soll. Ihr wisst aber schon, was (nehmen wir mal die grossen Online-Distributoren) bei Amazon, Zalandoo und all den anderen passiert, die die Ware ständig zurückgeschickt bekommen?! Nicht weil sie defekt ist, in keiner weise, sondern wir diesen Service restlos ausnutzen. Frei nach dem Motto: Einmal anspielt oder anziehen, Selfie schiessen und zurückschicken. Der Aufwand ist so enorm, dass dieses Volumen kompensiert wird und Kosten verlagert werden. Zu Ungunsten zB. vom Personal. Hier erwähne ich nicht wie viel Aufwand das Zurückschicken auch für einen selbst ist.

Die kleinen, lokalen Dealer werden sicherlich kein Geld herausgeben, sondern bei Rückgabe eine Art Gutschein ausstellen. Das Geld bleibt im Geschäft. Ich empfehle vom Herzen deinen Dealer aufzusuchen, sich mit ihm auszutauschen und das Gerät der Wahl vor Ort auszuprobieren. Neulich war ich in Basel bei House of Sound. Eine Woche vor meiner Reise habe ich sie angerufen und gesagt, was ich brauche und anzuspielen wünsche. Kein Problem. Für mich ist das der beste Weg. Dieser ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber um sicher zu gehen bevor ich falsch kaufe…

Nächste Woche geht es weiter mit dem Thema: All you need is… Voltage, Ampere and God knows what else on your favorite Pedal!