Reflektion

Ein weiteres Jahr, das rasant vorbeigezogen ist. Wo ist bloss die Zeit geblieben? Zurückblickend stelle ich fest, dass ich dieses Jahr sehr produktiv gewesen und auf der anderen Seite vom Konsum doch sehr verblendet war. Stets unter Strom, stets auf der Suche. Mit der Bitte wenig verpassen zu dürfen. Und das tut weh. Ich verbrachte Zeit mit Recherche, um letztendlich Equipment zu kaufen, welches ich im Endeffekt nicht einsetzen konnte. Ich begab mich in Gefielde, die mir nicht lagen und liegen. Ja, ich bin eine Erkenntnis reicher und dennoch schmerzt die verlorene Zeit. Trotz allem bin ich auch stolz auf meinen musikalischen Output, der qualitativer gewesen ist, denn je zuvor.

Eine leicht philosophische Reflektion…

Eine Frage vorab, lernen wir aus unseren Fehlern? Ich bin mir hier nicht so sicher und behaupte mal – wohl kaum. Ohne zu stark abzudriften, ein Selbstbeispiel: 2018 und 2019 beschloss ich meine Musik-Zeitaufwendungen so genau wie möglich schriftlich festzuhalten. Dies waren Zeitangaben, die ich rundum für mein Label EndTitles samt allen Aufwendungen wie Design, Kommunikation, Social Media, Demos und und und aufbrachte. Oder Zeit für das Instrumentepraktizieren, Recherche, eigene Social Media Kanäle, Tests, Produktion und und und. Im zweiten Jahr stellte ich fest, dass sich daraus ein spannendes Bild abzeichnete und doch beendete ich dieses Experiment Anfang 2020 und entsorge die Notizen. Du fragst dich nun weshalb. Warum nicht weiter?

2021 und dieses Jahr verbrachte ich sehr viel Zeit mit der Recherche. Diese fand, zugegebener Weise, über YouTube statt. Viele freie Minuten verbrachte ich mit Tutorials und Reviews, denen ich vor allem viel Glauben schenkte. Gut und recht, meine zwei/drei Kanäle des Vertrauens bleiben Inspirationsquellen. Doch erwischen wir uns nicht, dass es nicht bei zwei/drei Videos bleibt, sondern teilweise ausartet?! Hier erwischen wir uns, denn niemand ist konsequent genug, um «nein» zu sagen. Einer geht noch und immer…! Ich will nicht sagen, ich hätte nichts gelernt, ich hätte keine schönen Sachen entdeckt. Alles gut und recht. Doch wieviel Zeit ist darauf gegangen?

In beiden von mir aufgeführten Selbstbeispielen ist der Aufwand für den Aufwand ausgeartet. Das akribische Festhalten der aufgebrachten Zeiten führte letztendlich zum zeitlichen Mehraufwand, als vorhergesehen. Die Recherche über YouTube führte letztendlich zu einem erhöhten Konsum, resultierend aus interessanten Beiträgen über die Neuheiten, die alle samt das ultimative neue Gerät anpriesen. Als Beispiel, das neue Universal Audio Interface «Volt». Es verging eine Zeitspanne von drei langen Monaten bis das Gerät auf dem Markt war und (vertrauenswürdigere) Review-Videos erschienen. Während dieser Zeit wollte ich unbedingt wissen, was es mit der eingebauten Kompressor- und Vintage-Funktion auf sich hat. Ist sie brauchbar etc… Und das ist nur ein Beispiel von Vielen! Ich merkte, wie kompliziert es für mich ist, sich loszulösen. Ich weiss auch nicht, ob ich es können werde…

Am Ende des Jahres stehe ich vor meinem erkauften Fuhrpark und sortiere aus. Ich werde jetzt wohl viel verkaufen. Meine modulare Reise endet mit dem semi-modularen 0-Coast und Strega von Make Noise. Diese sexy kompakt und optisch sexy verarbeiteten Einheiten finden keinen Einsatz bei mir. Eigentlich wusste ich das von Anfang an. Warum höre ich dann nicht auf mich und gebe unnötig Geld aus?! Meine GFI Systems Pedale, Hx Stomp und der Lyra 8 gehen ebenfalls und während ich das schreibe sind sie es auch bereits…

FAZIT: Die verlorene Zeit werde ich nie einholen können. Ich habe mir Zeit genommen, um sie zu verlieren. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sagt man. Neue Gewohnheiten müssen her. Generell müssen wir wohl neue Fehler machen, um alte nicht mehr machen zu müssen. YT habe ich auf meinem Smartphone gelöscht. Generell habe ich mich neu geordnet und positioniert, Dinge aufgeräumt, umstrukturiert und ausgemistet. Ob das ausreicht, werde ich später sehen.

2021 war trotz des produktiven Flows (mit drei internationalen Veröffentlichungen auf dem Tonträger Kassette, diversen Kollaborationen, mehreren kleineren digitalen Veröffentlichungen, schönen Fremd-Veröffentlichungen auf meinem Label EndTitles, einem Plug-in und zwei kreativen Sound-Packs) auch ein Jahr samt beflügelnden und enttäuschenden zwischenmenschlichen Begegnungen. Somit ein sehr spannendes und lehrreiches Jahr. Ich danke vom Herzen!

Ich weiss nicht wohin die Reise 2022 gehen wird, aber ich danke dir, dass Du mich begleitest. In dem Sinne: Gutes Neues!

All you need is… a Pedalboard?

Ich bin ein grosser Fan der Übersicht und Ordnung am Arbeitsplatz. Vielleicht kommt dieser Ansatz bei mir aus der Gastronomie oder meiner Jahre in Marketing aus dem Büro oder einfach, weil ich prinzipiell nicht mehr lang suchen mag? Oder vielleicht bin ich dafür zu alt. Ich hab es einfach gern ersichtlich, übersichtlich und möglichst federleicht. Um so mehr erfreue ich mich an simplen Lösungsansätzen, erfrischenden Ideen und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die resultieren. Wie die Anwendungen von einem Pedalboard. Also, ganz klar, was Du nun brauchst…

Ganz klar, ein Pedalboard. Erbaut für Gitarristen und deren Tretminen, die sie Pedale nennen. Konzipiert für den Transport samt schnellem Aufbau. So weit die Theorie. In den letzten Jahren ist die Gitarren-Musik wieder aufgeflammt (ich berichtete) und mit ihr oder vielleicht dank der Entwicklung der Pedale, das «Pedalengeschäft». Die Technik erlaubt es dem Hersteller und zuletzt dem Musiker viel weiter vor zu dringen, als es noch vor Jahren war. Wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, schluckt man einen schönen Batzen an Innovation der Gross- und Boutique-Pedale-Hersteller. Wer einen kleinen Pedal-Fetisch hat (ohne auf «GAS» oder Slogans wie «analog ist besser» einzugehen), weiss wovon ich spreche. Selbst wer einfach nur drei Pedale bespielt und es ordentlich mag, hat unter besten Umständen ein Pedalboard mit einem (galvanisch getrennten) Power-Supply drunter. Es brummt und surrt nüschts. Bestenfalls. Ich wundere mich jedoch oft, wenn ich mit Musikern unterwegs bin, wie aufwendig, gar unorganisiert ein Equipment-Fuhrpark doch gestaltet sein kann. Freunde, ich bin überzeugt, die Methode mit einem Pedalboard spart euch Zeit und Nerven… Einfach rein und raus.

Ein Pedalboard kann nämlich extrem praktisch ein. Selbstverständlich, ein Pedalboard bringt sein Eigengewicht, welches jedoch nicht weiter gross belastbar sein muss. Es ist da und kann unter Umständen bis zu 2kg auf die Waage bringen. Ich bringe meines auf dieses Eigengesamtgewicht samt Koffer. Nun kommt das Wunsch-Equipment, Kabel, Strom hinzu. Unter Umständen sind das alles 10kg, die easy ins Gewicht fallen können. Oder auch mehr. Aber nehmen wir vor erst das Prinzip Pedalboard unter die Lupe.

Das Prinzip Pedalboard

Das erworbene Pedalboard bringt Eigenmasse und gegebenen Raum, der genutzt werden kann und dient somit als ein «in sich geschlossenes System», welches auch evtl. erweitert werden kann. Es ist ratsam sich Gedanken gemacht zu haben, welche Dimension eigenen Bedürfnissen entspricht.
Machen wir es uns einfach. Es gibt folgende Grössen: S (<40cm Länge), M (40cm), L (60cm), XL (80cm), XXL (bei XXL siehe Andy Othling) und sicherlich alle Zwischengrössen je nach Anbieter. Die Firma Pedaltrain hat ein kleines Pedalboard in Angebot genannt «nano». Praktisch. Kommt mit einer schicken robusten Tasche daher und hat Raum für entweder zwei sehr grosse Pedale wie die Strymon-Flaggschiffe oder drei bis vier Kleinere. Reicht vollkommen. Je nach Anwendung. Es gibt jedoch viele Firmen, die generell Pedalboards herstellen. Simple und «recht» robuste können zB. bei Thomann erworben werden. Wie gesagt, je nach Anwendung und Anspruch.

Beispiel anhand eines Musikers: Einer, den ich immer gerne erwähne, ist der Zürcher Gitarrist und EndTitles Label-Artist Joel Gilardini. Wir sind beide begeisterte Pedale-Anwender (und nicht «immer» einer Meinung was Pedale angeht, aber wer ist das schon). Nun, für seine Live-Sets im Club Exil verwendet Joel ein mittleres Pedalboard (40cm) der Marke Pedaltrain. Diese Dimension nutzt er als persönliche Limitation. So viel an Effekten und nicht mehr. Sein Ansatz im Beispiel als Paradigma.

Doch Pedalboards können ebenfalls fix und fertig für anderes Equipment Verwendung finden. Synthesizer, Sampler, Tapedecks, Rack-Effekte und/oder. Alles schön verkabelt und verdrahtet. Fix und fertig heraus aus der Tasche oder Koffer für den Einsatz im Proberaum oder Liveshow. Ist eigentlich eine schlaue Sache. Rund in sich und clever! Der einzige Nachteil, der mir einfällt ist das Velcro-Tape.

Das Video von Dave Mech hat mich letztendlich zu diesem Beitrag inspiriert. Neulich schaute ich es und dachte, verdammt, ich bin nicht allein, haha!!! Es gibt so viele Einsatzmöglichkeiten. Toll! Auch hier dient das Prinzip des Pedalboards als Paradigma. Die Formel ist simpel: Gewicht und Simplizität resultieren aus Bedarf und Raum (und vice versa). Anders als bei Dave setzte ich allerdings mein Pedalboard gleichermassen im Studio ein. Es bleibt gleich und verkabelt auf dem Tisch für das gegebene Projekt. Somit können Pedalboard zur Organisation diversen Equipments zeitsparend und effektiv eingesetzt werden. Einfach rein und raus.

FAZIT: Wie immer alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Als Bassist der 90er- und Beginn der 00er-Jahre sind mir die Pedale sympathisch geblieben. Erst recht mit der gegenwärtigen Entwicklung. Und es kommen viele neue Sympathisanten hinzu, aber sprechen wir nicht darüber, sondern über den Vorzug eines Pedalboards. Pedalboard, oh Pedalboard, Du bescherst…

Als nächstes geht es weiter mit: All you need is… Tinnitus? Not really!


Quellen: Youtube, Pedaltrain, Thomann, Musiker-Board
Webpages: Dave Mech, Joel Gilardini, EndTitles

All you need is… Sounds for your ears! – Pt. 1

In der letzten Zeit haben viele, wirklich spannende Releases das Licht erblickt. Vielleicht sogar zu viele auf einmal. Zu Vieles – zu gut. Und zu viel ging möglicherweise unter. Seit 2020 erlebe ich einen regelrechten Monsun an Releases parallel mit einer Flutwelle an neuen Künstlern, die Labels bombardieren oder direkt selbst veröffentlichen. Ich persönlich habe oft Mühe bei dem Tempo Schritt zu halten. Falls Du nicht meiner Meinung bist, lies nicht weiter. Du findest nüschts Neues, Du bist up-to-date. Oder vielleicht doch nicht? Aus diesem Grunde starte ich eine kleine überschaubare Reihe.

«Sounds for your ears!» bringt vor allem Empfehlungen über neue aber auch vergangene Veröffentlichungen auf Bandcamp. Die Anzahl pro Episode ist auf eine runde sieben beschränkt. Ich führe nur auf, was mir persönlich gefällt und schreibe nicht negativ und ich verspreche keinerlei Regelmässigkeit. Als Gastronom, Musiker und private Person bleibt wenig Raum für Luftsprünge auf mehreren Hochzeiten. Doch warum Bandcamp? Bandcamp hat sich einfach bewährt und seit dem «Bandcamp Friday», meiner Meinung nach, einem der besten marketing-technischen Kunstgriffe seit Langem, ist Bandcamp zuverlässig und TOP NOTCH, gell! Und warum nicht weiter aufbauend auf Youtube werde ich gefragt? Nun, es reicht mir vollkommen mein Gesicht täglich während der Bartpflege im Spiegel zu begutachten und darüber ein schönes Seitenkompliment von meiner Frau zu bekommen und (siehe oben). Summa summarum, nehmen wir uns bitte nicht zu wichtig bei dem, was wir tun und erschaffen. Geniessen wir es einfach. Also, tauchen wir langsam ein…

Sounds for your ears! – Pt. 1

Den Beginn macht mein lieber Freund Nicolas Streichenberg aka Yes it’s Ananias aus Zürich, ein energiereicher Improvisator und Virtuose auf dem Klavier. Vor wenigen Tagen ist seine neue Single erschienen: Treizeta. Viel Spass beim Hören.
www.yesitsananias.com


Micah Frank muss ich vielen nicht mehr vorstellen. Der, in New York lebende Musiker, Sound Designer, -Artist und Labelboss von Puremagnetik ist einfach zu umtrieben, um sich Ruhe zu gönnen. Am 13. Oktober gibt er ein Onlinekonzert. Larum, sein Nebenprojekt spielt Stücke von Hildegard von Bingen. Wahnsinn! Und vor wenigen Tagen veröffentlichte er ein kleines Album bestehend aus Collagen: A Flare for the Tuning.
Tickets für den Live Stream: HIER!
www.micahfrank.com/about


Als Nächstes empfehle ich das Debüt-Release meines Labelkollegen, James Gilbert aka Petteril aus England. Cyre – eine wunderbare EP voller Optimismus und wie auf der Bandcamp-Page beschrieben: «a long breath in and a slow exhalation.»
Intergram


Wer entdecken will, der begibt sich auf eine lange Reise. Als ich diesen Sommer in Irland meine Aufnahmen für den Soundpack «Dingeklang Vol.2» machte, hörte ich zwischendurch sehr viel Stephen Reichelt. Die Empfehlung bekam ich vor Monaten von meinem lieben Freund und Kollaborateur, Stefan Schmidt. Taucht ein und vergesst alles drumherum!
Bandcamp


Über diese beiden Musiker habe ich bereits geschrieben. Jedoch will ich sie nochmals erwähnen. Beide, Darren Dyke aka Pancycle aus Belgien und Thierry Arnal aka SEPL aus Frankreich haben erstaunliche Stücke auf Basis von meinem Soundpack «Dingeklang Vol.1» kreiert. Ich kann beide Talente nicht genug empfehlen. Doch hört selbst hin:
Pancycle
SEPL
Dingeklang Vol​.​1 – Sound pack of obsolete electro acoustic devices


Kommen wir zu meiner neusten und abschliessenden Entdeckung, Iann Troalen aka Music Moleculaire aus Kanada. Iann schrieb mich an und ich entdeckte seine Musik. Er ist recht aktiv und mit mehreren Releases im Gepäck eine spannende Nummer. Ich selbst besitze noch nichts aus seinem Repertoire aber bald…
musiquemoleculaire.com

Danke für deine Zeit und Ohren und bis zur nächsten Ausgabe mit neuen Empfehlungen bei «Sounds for your ears!» – Pt. 2

Dingeklang Vol​.​2 – Sound pack of other fancy obsolete electro acoustic devices

Dear Listener, Musician, Fan!

Did you ever ask yourself how other fancy devices might sound electro magnetically? Well, each device has its own sound. Even the more fancy ones. During my stay in Ireland this August I made a recording session and thanks to the unstable Irish electricity an exciting sound came to light. Frankly speaking, it was NOISE. What else to expect ;-) 

And again, devices new and old, obsolete, some of them never used, some of them used on regular basis have been listened to by using Stan Pete’s «Elektra» electromagnetic microphones and recorded with a Zoom H5 in August of 2021 during m stay in Ireland. The result is a new sound pack full of 30 interesting sounds, domestic electric interferences and voltage: Dingeklang Vol​.​2 – Sound pack of other fancy obsolete electro acoustic devices

You can grab this sound pack again for free for a limited time or pay what you want but please consider to pay a bit since I would love to support the great photo artist, Sana. She is so awesome! Thank you in advance :-) 

So, start sampling, mangling. Feel free and be inspired to transform the sound into something new. I have left plenty of headroom for you to experiment with. Please let me know what you’ve created. (This license lets you distribute, remix, tweak, and build upon your work, even commercially, as long as you credit me for the original creation.) 

Music created with my previous Sound pack:

Darren Dyke aka Pancycle is a Musician and Craftsman from Belgium. His track called «56» is inspired by and created with sounds from my sound pack «Dingeklang Vol.1». Listen and support his music:  pancycle.bandcamp.com/track/56

An other great and wonderful work comes from the French Musician Thierry Arnal aka SEPL. His track is full of power and drones. Listen and support his music: scorchedearthpolicylab.bandcamp.com/track/parenth-se


Credits:

Sana Vahdati 
Abstraction photographer, graduated in architecture.  
instagram.com/sanavahdatii

Peter Schwieger aka Stan Pete 
Installations, Instruments, Modular music  
stanpete.de


Artist Support!

Wie ihr wisst, können/dürfen viele Musiker aufgrund der gegenwärtigen Lage nicht mehr touren und mit euch, bei euch sein. Hier in Zürich nehmen manche die Lage sehr erst, manche, wie ich sehe, extrem lax. Doch genauso wie viele andere Menschen in Europa fällt ihnen definitiv ein Teil ihres Einkommens aus. Mit eurem kleinen Support (gar einer Tasse Espresso als Unkosten oder einem symbolischen €, CHF, ±“#Ç[]|{}≠) könnt ihr sie unterstützen. Wir, im Namen ALLER, arbeiten hard an unserer Musik und ja, alles ist eine Frage des Geschmacks und der Sichtweise. Trotzallem, ihr könnt heutzutage unsere Musik so einfach wie noch nie fördern! Begebt euch auf eine Entdeckungsreise. Nehmt euch die paar Minuten. Ich führe unten eine nicht chronologische Auflistung der Künstler auf, mit denen ich die Ehre habe/hatte zusammen zu arbeiten; kleine Künstler, die ich dufte finde; Künstler, die in meinen Augen etwas für die Sparten-, Szenenförderung leisten! Ich selbst habe gestern Abend 15 Alben auf Bandcamp gekauft. Danke euch. Auf geht es:


Weldroid: Webpage
Album: Regenerative, Camatosed Disruption, Cure Light Wounds

Joel Gilardini: Webpage
Album: Against Heatwaves, For a Void Room, Endurance

Virlyn: Webpage
Album: Of Mirrors, Live in Zurich, Man Asleep

Stijn Hüwels: Webpage
Album: Tomodachi, Fiedler, No Voices

Arovane: Webpage
Album: Lilies, Salomé, Kaziwa, Modul 2

Meanwhile in Texas: Webpage
Album: Endurance, Technicolor Dreams, Golden Ruins

Adriano Orrù: Webpage
Album: Hèsperos, Stanze, The Breath, Live at MIA 2015

Biggles: Webpage
Album: Wondertaker, Mysterious Island

Feyz: Webpage
Album: Borderline, Live_Cuts, Fenalk

Oblique Noir: Webpage
Album: Slices – 1st Cut, 2nd Cut, 3rd Cut

Silvia Corda: Webpage
Album: Clairvoyance, Palimpsest, Unknown Shores

Wilhelm Matthies: Webpage
Album: Between You and We, Passage, Original Instrument Concert

Arbee: Webpage
Album: Variations Verdatres, Arborescence, Un Certaine Assurance

Tim & Puma Mimi: Webpage
Album: Don’t Mess Around With, The Adventures of Tim & Puma Mimi, Mysterious Island

Colin Muir Dorwart: Webpage
Album: Pheves

Stan Pete: Webpage
Album: unendliche Live-Performances

Snoopy Over The Hills: Webpage
Album: Birds, Live_Cuts

Marcus Beuter: Webpage
Album: unendliche Live-Performances

Stefan Schmidt: Webpage
Album: Pestilentia Magna, Live at Palazzo Viceregio, arc/hive a [piano]

Longmo: Webpage
Album: Sanban, Ankoku Dub, Yugen

Grzegorz Bojanek: Webpage
Album: Constraints, Remaining Sounds, Warm Winter Music

Steinbrüchel: Webpage
Album: Schleifen, Parallel Landscapes

Kid Schurke: Webpage
Album: Mysterious Island, unendliche Remixes

Bitte um Nachsicht, falls ich Jemanden vergessen haben sollte.


Wir danken für eure Unterstützung!

Quelle: endtitles.ch, Bandcamp

Weapons of choice🙌🏻 No.3

Weapon of my choice no. 14: Ocean Machine. Made by @mooeraudioand Davin Townsend. Two delays, reverb and looper. This is a killer machine for synths and electronic toys. You do not think much, you just follow the sound and adjust a little by playing with the knobs. A great value! And a really great upgrade with such beautiful buttons by @barefootbuttons 🙌🏻 best way to cover too bright lightings👍🏻

 

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Weapon of my choice no. 15: Deco. Made by Strymon. Well, this is probably my current secret weapon no. 1🙌🏻. Up to my definition of music and up to what i am doing, Deco turns the saturated output into a beautifully warm and intense sound. It is simply awesome🙌🏻 combined with the wide stereo option😎.

 

 

 

Weapon of my choice no. 16: El Capistan. Made by Strymon. I have bought this pedal after I saw it in action during a concert at my café Miyuko in Zurich. @chiheihatakeyama used it in his minimalistic set and inspired me. I am a Memory Boy fan but this one blew me away. Nothing more to say except take a closer look at the Brigardier as well.

 

 

Weapon of my choice no. 17: Sonic Reducer. Custom made by Matteo. Originally @parasitstudio. This is a nice Bitcrusher or a Killer-Machine 😍Nicely done, Matteo. Thx @parasitstudio

 

 

Weapon of my choice no. 18: Loop Station RC-3. Made by @bossfx_us. When it comes to this Looper people do love the RC-1 or that unit. I love the 3h storage🙌🏻 Simple, relyable und good sounding. This only thing i would wish if i may, would be a higher sample resolution. But maybe Boss is working on that already, who knows – and 16 Bit are good enough so far💪🏻

 

 

Weapon of my choice no. 19: Raygun Youth Chaos Fuzz. Again custom made by Matteo. Originally by @parasitstudio. The Raygun Youth Fuzz is a very synthy and totally insane octave fuzz based around a PLL (phase locked loop) chip. Noise freaks should like it. That is why I named this pedal Health as well. Maybe some guys remember the first two @_health_ releases?! Nicely done, Matteo. Thx @parasitstudio

 

 

 

 

Weapons of choice🙌🏻 No.2

weapon of choice no.9: memory boy analog delay. made by @ehx. i simply love how it sounds👌🏻

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weapon of choice no.10: kaosspad. third edition. made by @korgofficial. still a beauty and working, bought in tokyo back in 2008🙌🏻 i used the KP3 during a show in cairo recently and it did a great job💪🏻

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weapon of choice no.11: i call it CRACKLE. airfx made by @alesis_gear. out of production since years. used to be a tool for djs. i use it because it makes nice unpredictable crackles and the eye remains me of HAL 9000🙌🏻

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weapon of choice no.12: Zoom BFX-708 Bass Effects Processor. made by @zoomsoundlab. this was my first efx i have ever bought in the mid nineties. i used to keep it more than simple and minimalistic. it is dusty now and i have not used it since 2002. but it did a great job back then and served me well during all my shows with my bands and the supporting shows as a hired bass-player like for whitney houston, marla glen or for joe cocker between 1999-2001 and many more. good old memories 😊

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weapon of choice no.13: Super Chorus CS5. made by @officialibanezguitars. this was my 2nd efx i have ever bought in the nineties and the last one for 15 years. this one and my bass effects processor used to be a strong combi for new-metal gigs back then. the cs5 is still working and has a nice clean chorus sound. good old memories 😊

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Weapon of my choice no. 13: Immerse Reverberator. Made by @neunaberaudio. This is (not) a toy – They say. Well, this is something beautiful for sure. I really love the sound of the reverb. I have decided not to go for a Big Sky but to stay with my Cathedral by @ehx and add Neunaber’s Immerse to my set. I might combine them or alternate. But there is an addition in my mind to these two already… But for now, I just immerse🙌🏻

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Weapons of choice🙌🏻

every morning the best weapon of choice: black coffee.

weapon of choice no.2 (no specific order): i call it RONIN. the name is inspired by @nikbartsch. made by @zoomsoundlab, introduced by @joelgilardini

weapon of choice no.3 (no specific order): my all times fav coffee grinder. bring the noise🙌🏻 thx @amluttropp

weapon of choice no.4 (no specific order): vapor trail. delay made by @seymourduncanpickups. introduced by @amluttropp

weapon of choice no.5 (no specific order): Micro [D] 🙌🏻 made by @ollahandmadeinstruments introduced by @joelgilardini

weapon of choice no.6 (no specific order): kaossilator. first edition. made by @korgofficial. bought in tokyo back in 2008🙌🏻

weapon of choice no.7: microphonic soundbox. made by @leafaudio, introduced by @obliquenoir 🙌🏻

weapon of choice no.8: cathedral digital reverb. made by @ehx. i have bought it in nyc back in 2013. i simply love working with it 🙌🏻