Minute

Minute is my favorite App for iPhone currently. It is very easy to use and it is designed by Henry Lowengard. You can get the new version 1.0.1 for free.

Minute is inspired by works and ideas of composer John Cage, specifically his pieces “Indeterminacy” and “Essay.”

Up to one minute of sound can be recorded, by touching the central red circle.

The recorded sound is analyzed into “words” and “spaces” and then resynthesized in one of these two ways by flipping the “play grays silently” switch.:

  • “Words” are detected and the “spaces” around them are stretched until the resulting sound reaches the specified length, which is initially set to one minute. These “spaces” can be suppressed and played as true silence.
  • Instead of the “spaces” being stretched, the “words” are. The “words” can also be suppressed, so that only the silences between them are heard.
  • The level distinguishing words from spaces can be set by touching the screen, while the desired length of the resulting sound is controlled by the slider. If the stretch amont is less than 1, which can happen if there is a lot of silence relative to the amount of time to squeeze it into, it will suppress playing the stretched sound entirely!
  • A volume slider lets you adjust Minute’s audio to a comfortable level.
  • A message at the bottom of the screen tells you how much the stretched sounds are stretched, and the silence level.

    The parts of the sound that are played without stretching are marked in red, while the stretched or suppressed parts are in gray (or very light gray if they are “silent”).

    You can adjust Minute so that the sound you play is always stretched by setting the “spaces level” very high.

Floor G

In Harajuku, Tokyo befindet sich, unauffällig im fünften Stockwerk eines Hauses gegenüber vom Bahnhof, ein 2nd Hand für gebrauchte Synthesizer aller Art. Es ist ein kleines Mekka für Liebhaber. Der Laden ist klein, ruhig und preiswert. Allerdings kann es schnell teuer und sperrig werden, einen, der fantastischen Synths nach Hause im Flieger mitzunehmen. Als ich mit dem Verkäufer sprach, erzählte er mir, dass zu ihren Kunden auch bekannte in- und ausländische Bands gehören.

Semi 蝉 – japanische Zikade oder der natürliche Sythesizer

Es ist unglaublich im Sommer durch japanische Wälder oder Parkanlagen spazieren zu gehen. Überall in den Bäumen ertönen seltsame, laute Geräusche, Melodien. Fast wie Synthesizersounds .

Ziemlich genau nach Ende der Regenzeit – also mit Sommerbeginn – tauchen die Zikaden auf, nachdem sie sieben Jahre unter der Erde verbracht haben. Zwar ist dieser «Gesang» über weite Strecken zu hören, aber sobald sich ihnen jemand nähert, verstummen sie schlagartig und sind darum auch nicht zu finden. Auf meiner aufgenommenen Tonprobe (aufgenommen mit Inearmics) hört man sicherlich zwei von den drei Zikadenarten. Das gleichmäßige Kratzgeräusch (ssse—) im Hintergrund stammt von zahllosen „normalen“ Semi, das unterbrochene Zirpen (mi–mi–mi) von einer Nii-nii-zemi (にいにい蝉) sowie Alltagsgeräusche vom Rande des Parks.

Die dritte Art von Semi, die nur am späten Nachmittag singt (Tsuku-tsuku-ho–) trägt übrigens den passenden Namen „Tsukutsukubōshi“(つくつく法師), diese Form tritt aber erst im Spätsommer auf. Vielleicht ist sie aber doch auch auf der Aufnahme zu hören, da bereits Spätsommer ist…

Auf dem ersten Foto ist eine sehr schöne Parkanlage, Rikugijen aus Tokyo abgelichtet. Dort kann man ungestört die Synthiesounds der Semi (Foto 2 und im Comicstyle Foto 3) ungestört aufnehmen. Bei solch einem Konzert kommen einem lustige Ideen auf, wie die kommende Street Parade 2013 mit einem “Zikadenwagen” zu bereichern. Nur noch tiefen Beat dazu und ab geht es, haha! Auf Foto 4 werde ich von Kana bei meinen Aufnahmen beinahe von der Brücke geschubst :-) und auf dem letzten Foto sieht man unscharf eine der vielen Libellen in Nikko. Unglaublich schöne Geschöpfe ;-)